Asia, i missed u so much

Ich sitze im Innenraum des Schiffes nach Koh Tao und freue mich, gleich die nächste Insel zu sehen: Sie ist kleiner als die bisherigen, Plastikflaschen sind laut Internet nicht erlaubt und es soll ein Paradies für Schnorcheln und Tauchen sein. Auch Yoga Studios inklusive Wochenplan konnte ich bereits online entdecken – wobei ich bei nur 2 Nächten evtl. keine Zeit dafür einplanen werde. Obendrein soll es ganz fabelhaft sein, sich ein Longtailboat zu mieten, um auf diese Weise verschiedene Buchten zum Schnorcheln anzufahren. Es gibt wieder so viel Neues zu entdecken, wobei mir die letzten 11 Tage bereits vorkommen, als wäre deutlich mehr Zeit vergangen. So vieles gab es zu entdecken:

Ankunft im Paradies

Wir landen auf dem wohl bezauberndsten Flughafen, den ich je gesehen habe, auf Koh Samui: Er ist klein, begrünt und offen. Aus dem Flugzeug konnten wir bereits einen Blick auf die Inselgruppe erhaschen und sehen: es ist das Paradies. So wunderschöne saftig grüne Berge umgeben von weißen Sandständen und türkisblauem Wasser – wie gemalt. Als ich den ersten Schritt aus dem Flugzeug mache, muss ich weinen. Ich bin so dankbar, so erfreut und gerührt wieder hier sein zu dürfen. Hier in Asien, wo ich mich vor ein paar Jahren so wohl gefühlt hatte. Wo ich umher gereist war, in diesem tropischen Klima, wo die Menschen so freundlich und die Landschaften so schön sind. Wo die Zeit noch anders zu laufen scheint als zu Hause. Ich spüre direkt, wie all meine Erinnerungen und alle damit verbundenen Gefühle wieder hoch steigen und freue mich so sehr. Es ist alles noch da, sämtliche Erinnerungen strömen auf mich ein und ich fühle mich, als wäre ich gar nicht weg gewesen. Für mich ist es ganz normal, hier auf Koh Samui zu stehen – obwohl ich diese Insel zum ersten Mal besuche – und mich zu fühlen, als wäre ich ständig hier. Wunderschön, denn ich hatte all die Erinnerungen wohl tief in mir vergaben und versuchte eher angestrengt, nicht zu viel daran zu denken. An die Freiheit und wie lebendig ich mich gefühlt hatte. Ich entscheide noch am Flughafen alles mitzunehmen, was sich mir offenbaren wird auf diesem Urlaub. Ich verspreche mir selbst alles in mich aufzusaugen und es so richtig zu genießen.

Erste Tage auf Koh Samui

Wir werden am Flughafen von einer jungen Frau abgeholt und zu unserer ersten Unterkunft gebracht, wo uns Thomas und Alex begrüßen. Wir bemerken direkt, wie herrlich einfach hier alles funktioniert: Roller mieten? Kein Problem, bringen wir Dir vor die Haustür, wenn Du es wünscht. An jeder Ecke wird frisch für Dich ganz fabelhaftes Essen gekocht. Eine wunderbare Massage gibt es ebenfalls alle 5 Meter, der Strand ist nicht weit entfernt und der Seven Eleven Supermarkt hat 24 Stunden für Dich geöffnet. Eine Wäscherei gibt es auch, die Dir in weniger als 24 Stunden Deine Wäsche für kleines Geld macht. Jeder kann Dir so ziemlich alles organisieren, was Du brauchst – von Boot Trips, über Trekking Routen bis hin zu Taucherlebnissen. Einfach wunderbar und ohne Papierkram und Wartezeiten.

Unser Bungalow ist bezaubernd: ganz neu mit einem Himmelbett, massig Platz und einem ganz eigenen kleinen Garten mit Whirlpool – welcher übrigens angenehm kühles Wasser beinhaltet. Bei der Hitze mag wohl niemand in einen heißen Whirlpool steigen.

Wir erkunden den Strandbereich: Eine sehr tief liegende Bucht, an der das Wasser ganz flach und wärmer ist, als die Außentemperatur. Der Stand ist friedlich, ein paar Restaurants und Massageliegen reihen sich aneinander. Wir probieren beides aus und die Massage ist grade mit dem Jetlag himmlisch – ebenso wie das erste „ThaiFood“ – Mittagessen mit Reis und Gemüse und der frischen Kokosnuss als Getränk, die nicht fehlen darf. Unser erster Tag klingt aus und wir sind schon jetzt ganz beschwingt im Hinblick auf die kommenden Tage.

Am ersten Tag erkunden wir unsere Umgebung mit dem Roller, bevor wir am darauf folgenden gleich mit der Fähre eine Insel weiter nach Koh Phangan fahren, um dort eine Freundin zu treffen.

Zuerst aber lassen wir auf Samui unseren Insel-Vibe aufleben: Wir fahren zu Stränden, wo wir ein wenig verweilen und ins Wasser springen und zum Fisherman-Village – bekannt für seinen Nightmarket am Freitag Abend. Wir genießen während der Fahrt die Landschaft sowie das Gefühl von Freiheit und Abenteuerlust. Wir entdecken den ersten Wasserfall „Tan Rua Waterfall“und schon jetzt fehlen mir langsam die Adjektive, um all die Schönheit zu beschreiben. Wir schalten in den Erkundungsmodus und sind ganz im Augenblick. Es gibt noch so viele Strände, Wasserfälle und Märkte zu besuchen, so dass wir uns schon jetzt auf unsere Rückkehr in den letzten Tagen unseres Urlaubs freuen.

Koh Phangan

In Koh Phangan verliebe ich mich augenblicklich Hals über Kopf. Bekannt ist die Insel für die Full Moon Party – von der ich ehrlich gesagt gar nicht angetan bin. Aber das ist nur ein kleiner Teil des Ganzen. Denn dort in dem kleinen Ort namens Srithanu lebt eine Art Hippie Vibe. Es ist so wunderschön hier, dass ich es kaum glauben kann. Schon die lange Straße auf dem Weg zeugt am Straßenrand von unfassbar vielen Palmen, während auf der anderen Seite zuerst Mangroven und dann das Meer sichtbar werden. Überall sind fabelhafte Restaurants, Cafes und Bars – eine schöner als die andere. Dazwischen gibt es immer wieder Strand-Bungalows und entzückende Hütten, die man mieten kann. Die Strände sind unbeschreiblich schön, am Zen Beach im Westen stockt mir am Abend unserer Ankunft der Atem, als wir in der dortigen Beach Bar namens Grasshopper ankommen und so viele schöne Menschen gemeinsam von Musik begleitet den Sonnenuntergang bei einem Getränk genießen, dass ich glaube im Himmel zu sein. Es ist unwiderstehlich: die Stimmung ebenso wie die Aussicht. Faszinierende Leute unterschiedlichster Art treffen sich hier freitags sogar, um gemeinsam zu trommeln und zu tanzen. Natürlich muss ich mir das anschauen und finde eine Kulisse vor, die nur die Natur bieten kann: Der Sandstrand und das Meer vor Augen, am Horizont zu meiner Linken ein blitzendes Gewitter, rechts daneben ein feuerroter Sonnenuntergang, während die Menschen – inklusive uns – zu den Trommeln tanzen. Es ist spirituell, ein wenig verrückt und vor allem überwältigend schön.

Das Angebot für alles rund um das Thema Yoga ist fantastisch und so besuche ich mit meiner Freundin ein Sound-Healing (Klangschalen-Therapie) und eine herrliche Vinyasa-Yoga-Stunde direkt am Strand im Orion Healing Center. Es gibt so vieles, was ich tun will – ich weiß bereits, dass die Zeit nicht reicht und ich wieder kommen möchte.

Wir erkunden die Insel jeden Tag ein wenig, fahren in den Süden – wo besagte Full Moon Party stattfindet, in den Osten und erkunden dort ein Naturschutzgebiet. Einen Morgen nutzen wir, um den Wanderpfad zum „Bottle Beach“ zu bezwingen – der so heißt weil der Weg ursprünglich mit Flaschen markiert war. Er ist umgeben von fantastischem Dschungel und ohne diese Tour kann man ihn nur mit einem Boot erreichen. Es ist anstrengend – vor allem bei der Hitze – aber es ist ein so tolles Gefühl, das Ziel zu erreichen. Zurück bringt uns ein Taxi-Boot und ich muss nach dem Mittagessen erstmal ein Schläfchen machen – so erledigt bin ich.

Koh Tao

Nachdem wir den ersten Abend auf Koh Tao am größten Strand der Insel „Sairee“ beim Sonnenuntergang genießen, fahren wir gleich am nächsten Morgen in die erste Bucht „Tanote Bay“, um zu schnorcheln. Einen Schnorchel hatten wir uns gekauft – sehr empfehlenswert. Man kann viele bunte Fische sehen und wir entscheiden beim Frühstück danach, dass wir eine Nacht verlängern werden. Als 2. Stopp steht die Lighthouse Bay auf unserer Liste – wo es atemberaubend sein soll. Allerdings ist es nicht möglich, mit dem Roller dahin zu gelangen und so fahren wir, soweit wir kommen und laufen dann. Wir sind gern auf eigene Faust unterwegs und wollen auch dieses Mal versuchen, die Orte ganz allein zu erkunden. Hier ist es leider weniger erfolgreich, denn wir wandern über eine Stunde vom Parkplatz des Rollers zum Mango Bay, welche genau neben unserem Ziel liegt – von wo aus man rüber klettern kann. Ein mittlerweile leider verlassenes Resort soll Anlaufstelle sein, jedoch können wir keine Möglichkeit entdecken, weiter zu kommen ohne sich den Hals zu brechen. Also schnorcheln wir dort in der Mango Bay, was auch schön sein soll. Für uns bleibt es leider wenig erfolgreich, weil der Sand in der Bucht aufgeschwemmt wurde, was das Wasser trüb werden lässt, so dass wir nur wenig sehen können. Unsere Rückreise zum Roller geht dann steil bergauf, wir brauchen gefühlt Jahre und schwitzen Literweise. Danach sind wir fix und fertig. Ein Glück ,dass wir noch einen weiteren Tag Zeit haben. Den Abend lassen wir entspannt ausklingen, während wir im Süden Daisy kennen lernen – einen entzückenden Hund, den wir so nennen, weil sie wohl gerne eine Ente wäre. Ihre Abendroutine scheint es zu sein, stundenlang im Wasser Fische zu fangen – bzw. es zu versuchen. Beste Unterhaltung für uns, bevor wir erschöpft ins Bett fallen.

Der folgende Tag ist dann gekrönt von einem Erfolg nach dem anderen: Wir fahren 3 verschiedene Buchten (June Juea, Shark-Bay und Aow Luek) zum Schnorcheln an, welche uns alle staunen lassen. 2 Aussichtspunkte sind ebenfalls unser Ziel und wir sind hoch erfreut über die tolle Sicht auf Koh Nang Yuan – eine private kleine Insel, die gegen Eintritt ebenfalls zum Tauchen und Schnorcheln besucht werden kann. Das Boot, um auf diese Insel und endlich zum Lighthouse Bay zu kommen, müssen wir beim nächsten Besuch unbedingt einplanen.

Zurück in Samui lassen wir unsere letzten Tage entspannt und auch abenteuerlustig wie zu Beginn ausklingen. Ich bin erfüllt, losgelöst und weiß, dass dies nicht meine letzte Reise auf diese Inselgruppe im Golf von Thailand gewesen sein wird. Ich bin dankbar und beschwingt von all den Eindrücken der letzten 3 Wochen und hoffe, dieses herrliche Gefühl noch eine Weile – am liebsten Ewig – in mir zu tragen.

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Ein Gedanke zu „Asia, i missed u so much

  • 15. September 2022 um 15:04 Uhr
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    Wundervolle Worte, welch eine geile Zeit 🙂

    Antwort

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