Selfcare – Struggles: Die Balance zwischen Hilfsbereitschaft und persönlichem Wohlbefinden

Selfcare – Struggles: Die Balance zwischen Hilfsbereitschaft und persönlichem Wohlbefinden

Das hatte ich mir anders vorgestellt: Ich wollte meinem Vater beim Ausräumen seines Dachbodens auf der Arbeit helfen. „Ein paar Kartons“, hatte er gesagt. Was sich allerdings vor mir auftürmt, ist weitaus mehr als das. Die Kartons sind wirklich nur ein paar, darüber hinaus sehe ich aber alte Bilder, Elektroschrott, einiges an Müll, Krims-Krams in Wäschekörben, alte CDs und Videokassetten, Weinflaschen und Gedöne. Eben alles, was sich so auf einem Dachboden über die Jahre hinweg ansammelt, wenn man dafür keinen Keller hat. Die besagten Kartons sind dann auch noch so schwer, dass ich sie nicht hochheben kann. Ich kneife die Augen zusammen. Was mach ich jetzt?

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Genießt Du es, am Leben zu sein?

Genießt Du es, am Leben zu sein?

Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt: Ich wollte entspannt und gelassen ins neue Jahr starten und auch vorher möglichst elegant um alle Stressoren herum schiffen. Stattdessen hetze ich mit meiner Einkaufstüte auf dem letzten Drücker durch den Aldi. Grade noch Glück, ergattere ich die letzten Packungen vom Raclette-Käse und bewache daraufhin meinen Einkaufswagen wie eine Mutter ihr Junges. Raclette machen wir normalerweise an Weihnachten. Dieses Jahr haben wir es allerdings auf den Jahreswechsel verlegt, was ich super finde und deshalb auch in Kauf nehme, mich für die Zutaten doch noch ins Getümmel zu werfen. So schlimm ist es dann auch nicht und ich komme unbeschadet wieder nach Hause und auch ins neue Jahr. Das festliche Essen habe ich dann auch sehr genossen und stelle fest: Davon gerne mehr! Das ist auch der Grund für das Thema der ersten Yogaklassen im neuen Jahr: Mehr Gefühl und Genuss und damit meine ich nicht nur das Essen und Trinken! Denn fehlt uns nicht genau das an so manchen Tagen?

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Eng getaktet

Eng getaktet

Ich recke und strecke mich in meinem Bett. Kuschelig wache ich auf, es ist Samstag morgen. Gleich habe ich entspannt eine Yogavertretung. Plötzlich erschrecke ich und reiße die Augen auf. Verdammt, der Wecker hat noch nicht mal geklingelt und ich bin trotzdem zu spät dran. Ich habe völlig vergessen, dass ich vorher noch mit dem Hund raus und die Katze füttern muss. Ich höre, wie Markus aufsteht und ins Bad geht. Nicht sein Ernst! Ich muss da doch jetzt rein. Ich warte, 5 Minuten fühlen sich an wie Stunden. Als er sich – erledigt von seinem gestrigen Männerabend – wieder hinlegt, stürze ich ins Bad, wasche mein Gesicht und ziehe mich an. Ich pfeife den Hund heran und hechte im Stechschritt in den Wald. Auf den Knopf der Kaffeemaschine konnte ich während des Sprints vom Bett zum Bad noch drücken, also habe ich immer hin einen To Go Becher mit Kaffee in der Hand. Ohne Koffein. Bringt mich also nicht in Wallung, aber bin ich schon genug….

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Alles nur ein Ego Trip?

Alles nur ein Ego Trip?

„Dieser neuartige Selbstliebe-Wahn wird uns noch mehr voneinander trennen!“, lese ich mit gerunzelter Stirn einen Instagram Beitrag. „Und das, wo wir doch Gemeinschaft brauchen. Mehr denn je!“ Das stimmt, denke ich, wir brauchen Gemeinschaft. Dennoch, der Autor beschreibt weiter ganz lebhaft seine Angst vor den dramatischen Konsequenzen der Selbstliebe: Etwas, was er nur noch nicht recht verstanden zu haben scheint…

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Yogalehrerin sein – will ich das wirklich?

Yogalehrerin sein – will ich das wirklich?

Ich gehe durch die Reihen des Yogastudios, sehe die Yogis auf ihren Matten und spreche weiter. Ich bin voll bei der Sache und bemerke: Läuft! Ich krieg es hin. Mehr als das, ich glaube ich mache das sogar ganz gut. Darüber freue ich mich unendlich – denn das wusste ich vorher nicht. Als ich den Wunsch verspürte, Yogalehrerin werden zu wollen, habe einem Gefühl vertraut. Der Hoffnung, dass ich genau das machen will, was diese wunderbare Yogalehrerin eines Sonntages da vorne gemacht hat: Sie gab eine so schöne Stunde, in der ich mich mit mir selbst so verbunden fühlte wie nie zuvor. Und genau das wollte ich: Solche Gefühle weiter geben. Ob diese Rolle aber tatsächlich zu mir passt, wusste ich damals noch nicht. Und ich gestehe, auf dem Weg der Umsetzung geriet ich ins stolpern…

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Lass Dich doch gerne mal in Ruhe

Lass Dich doch gerne mal in Ruhe

Neigst du dazu, schon morgens auf Hochtouren zu laufen? Viele von uns kennen das. Dein Kopf rattert, Deine Zeit ist nicht genug für deine Aufgaben und eigentlich willst Du dich nur mal hinlegen. Ausgiebig. Aber liegst du, bist du in Gedanken schon bei dem, was du dann später nachholen musst und kannst Dich irgendwie gar nicht entspannen. Hast ein schlechtes Gewissen. Also die Frage: Kannst Du Dich selbst auch einfach mal in Ruhe lassen? Dir nichts abverlangen?

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Was bedeutet Erholung für Dich?

Was bedeutet Erholung für Dich?

Kannst du dich mal so richtig ausruhen? Zur Ruhe finden und gar nichts tun? Oder fällt dir das tendenziell eher schwer? Sich heutzutage Zeit zu nehmen, um sich zu erholen tun wir meist nur im Urlaub. Der muss dann herhalten für das ganze restliche Jahr. Und dabei ist uns manchmal noch nicht einmal richtig klar, wobei wir uns überhaupt erholen. Braucht unser Körper eine Pause oder unser Geist? Oder vielleicht auch beide gemeinsam? Oft wollen Geist und Körper in verschiedene Richtungen und wir sind es gewohnt, nicht zu viel darüber nachzudenken, sondern durchzuziehen. Müdigkeit? Ist eigentlich immer vorhanden und schon zur Gewohnheit geworden. Aber ist es genau deshalb nicht besonders wichtig, sich mal vernünftig zu erholen? Grade weil uns das so schwer fällt?

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Rückzug und Alleinsein

Rückzug und Alleinsein

Magst du es gerne, dich zurück zu ziehen? Dir Zeit ganz allein für Dich zu nehmen? Allein zu sein? Oder ist das so gar nicht dein Ding? Für mich ist es so wichtig, um mal abzuschalten. Um von nichts und niemandem um mich herum abgelenkt zu werden. Aber eine ganze Weile habe ich das vergessen. Ich habe mich gar nicht getraut, darum zu bitten. Und eine ganze andere Weile konnte ich mir das nicht vorstellen. Zu dieser Zeit wollte ich lieber gar nicht mit mir allein sein. Ist es also universal gut für jeden, mal für sich zu sein? Ist das vielleicht bei jedem anders? Oder hängt das vielleicht auch von ganz anderen Dingen ab?

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Frustrationstoleranz stärken

Frustrationstoleranz stärken

Wie gut kannst Du mir Rückschlägen umgehen? Erträgst du Enttäuschungen leicht oder neigst du eher dazu, etwas niemals wieder machen zu wollen, wenn du enttäuscht wurdest? Ich steigere mich manchmal enorm in meine Frustration hinein, wenn sie mich mit voller Wucht erwischt. Und frage mich dann, wie ich das nur machen soll, wie andere das denn schaffen. Warum das immer mir passiert. Meine Gedanken ziehen Kreise und ich bin überzeugt: Das halte ich nicht aus, das kann doch nicht immer so weiter gehen. Etwas Drama ist wohl manchmal dabei. Kann ich also – anstatt tatsächlich aufzugeben – etwas an meinem Umgang mit dem Frust ändern? Meine Toleranz erhöhen vielleicht?

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